Olivenöl gilt seit Jahrhunderten als eines der wertvollsten Naturprodukte der mediterranen Küche. Es wird aus den Früchten des Olivenbaums gewonnen und zeichnet sich nicht nur durch seinen Geschmack, sondern auch durch seine gesundheitlichen Vorteile aus. Besonders hochwertiges Olivenöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren und antioxidative Pflanzenstoffe.
Die Qualität von Olivenöl wird in verschiedene Kategorien eingeteilt. Die höchste Güteklasse ist „nativ extra“ (extra vergine). Dieses Öl wird ausschließlich mechanisch gewonnen, besitzt einen sehr niedrigen Säuregehalt und überzeugt durch ein fruchtiges Aroma ohne sensorische Fehler. „Natives Olivenöl“ hat ebenfalls eine gute Qualität, weist jedoch leichte geschmackliche Abweichungen auf. Raffinierte Olivenöle entstehen durch industrielle Verarbeitung und sind meist milder, enthalten aber weniger natürliche Aromen.
Weltweit gibt es zahlreiche bedeutende Produktionsregionen. Traditionell stammen die bekanntesten Olivenöle aus Ländern wie Italien, Spanien und Griechenland. Spanien ist heute der größte Produzent der Welt, insbesondere die Region Andalusien ist für ihre riesigen Olivenhaine bekannt. Italien überzeugt mit einer großen Vielfalt regionaler Öle, während Griechenland besonders für intensiv-fruchtige Sorten geschätzt wird. Auch Länder wie Portugal, Türkei, Tunesien und sogar Australien gewinnen international zunehmend an Bedeutung.
Die Unterschiede im Klima, in den Olivensorten und in der Verarbeitung sorgen dafür, dass jedes Olivenöl seinen eigenen Charakter besitzt – von mild und butterig bis hin zu kräftig und pfeffrig.
